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Petrópolis                                                           

 

Petrópolis hat 302.477 Einwohner (2004). Die Stadt liegt 60 Kilometer nördlich der Stadt Rio de Janeiro in der Serra dos Órgãos auf einer Höhe von 838 m über dem Meeresspiegel. In die kühlen Höhen zog sich im heißen Sommer einst der kaiserliche Hofstaat zurück. Geblieben sind das Schloss, die schönen Parks und das gepflegte Ambiente einer Residenzstadt. Der Mitte des 19. Jahrhunderts für Pedro II. erbaute Palast ist eine Hauptattraktion der Stadt. Seit 1940 beherbergt er das Museu Imperial, das in seinen weitläufigen Räumen Teile des kaiserlichen Mobiliars, die prächtigen Staatsgewänder, Zepter und Krone des letzten brasilianischen Kaisers ausstellt. In Petrópolis ist auch das Haus des Flugpioniers Santos-Dumont zu besichtigen, während das Haus in dem sich Stefan Zweig 1942 das Leben nahm, nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Interessant sind noch das Hotel Quitandinha und der 1884 von Prinzessin Isabel eröffnete Kristallpalast. In der neugotischen Kathedrale stehen die Sarkophage der kaiserlichen Familie. Die offizielle Website der Stadt finden Sie hier.

 

                                                                     Parati

 

Parati (auch Paraty) liegt zwischen Rio de Janeiro und São Paulo, ca. 2 km abseits der Hauptverkehrsstraße von Santos nach Rio. Im Jahre 1958 wurde das Centro Histórico der Stadt, in der ca. 30 000 Menschen leben, unter Denkmalschutz gestellt. Die Stadt besticht durch ihre fast vollständig erhaltene historische Architektur aus dem 17. Jahrhundert, Häusern mit einfachen Linien, erdigen, natürlichen Farben, alten Holztüren, seinem unebenen Kopfsteinpflaster, das von Sklaven verlegt wurde, im Kontrast zur tropischen Umgebung. Eines der weissgekalkten Landhäuser ist das Geburtshaus der Mutter von Thomas Mann, Julia Mann.

Im 17. Jahrhundert wurde in Minas Gerais das erste Gold entdeckt und Parati erlangte zunehmend Bedeutung als Goldhafen der portugiesischen Krone, da von hieraus die einzige Möglichkeit bestand, die steilen Hänge der Serra dor Mar zu überqueren, auf dem Weg zu den Goldminen.

Heute ist die Gemeinde Parati Naturschutzgebiet, wovon zwei Drittel zum Nationalpark Serra da Bocaina gehören.

Außerhalb der Saison (Januar-April) ist Parati ein stilles, idyllisches Städtchen mit viel Atmosphäre. Von dort aus können Sie herrliche Bootsfahrten und Segeltörns in die pelagische Welt der »Grünen Küste« unternehmen. Gut zum Relaxen unter Palmen und im Schatten alter Gemäuer. Der offizielle Homepage der Stadt finden sie hier





                                                              Niterói

 

Niterói hat besitzt 471.100 Einwohner (Stand 1. Januar 2004) und ist eine Art Satellitenstadt der Nachbarstadt Rio de Janeiro. In den Jahren 1834 bis 1975, als der heutige Bundesstaat Rio de Janeiro in zwei Staaten geteilt war, nämlich Rio de Janeiro und den Bundesbezirk Guanabara mit der damaligen Hauptstadt Rio de Janeiro, diente Niterói als die Hauptstadt des Staates Rio de Janeiro (von 1834 bis 1894 und von 1903 bis 1975). Die Stadt auf der anderen Seite der Bucht ist duch die fast 14 km lange Ponte Presidente Costa e Sliva mit Rio verbunden. Einen Besuch wert ist das von Oscar Niemeyer errichtete Museo de Arte Contemporânea, das wie eine fliegende Untertasse auf dem Mirante de Boa Viagem an Niteróis Stadtstrand lagert. Ein starkes Stück Architektur, in dem Wechselausstellungen zu moderner Kunst gezeigt werden (Di bis So 11-18 Uhr, www.macnit.com.br).

 

 

Ilha de Paquetá                                                  

 

Diese Insel ist autofrei. Man bewegt sich hier entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Pferdekutsche. Auf der Insel kann man den Palast von König Joao VI besichtigen oder an Blumengärten und Kolonialhäusern entlang schlendern. Ein empfehlenswerter Ausflug, um dem hektischen Rio für einige Stunden zu entkommen. Von Rios Hafen dauert die Fahrt mit dem Boot ca. 1 Stunde 15 Minuten, mit dem Tragflügelboot ca. 20 Minuten. Das Schiff gleitet am Marinearsenal und der Zollinsel vorbei, in der Bucht liegen Ozeandampfer auf Reede. Wer will, kann hier übernachten und tagsüber ins lärmende Rio schippern. Eine Handvoll Pensionen bieten allerdings nur einfache Zimmer. Ansonsten gibt es alles Notwendige (Post, Kneipen, Geschäfte, Kirche, Krankenhaus). Fähre Paquetá ab Praça 15 de Novembro, Pier 1, tgl. etwa 2-stündlich (5.30 bis 23 Uhr, letztes Boot), Fahrpreis 1 Euro; Aerobarco (Transtur), ab Praça 15 de Novembro, Extrapier, Mo-Fr etwa 2-stündlich (10-16 Uhr), Sa/So stündlich (8-17 Uhr), Fahrpreis ca. 5 Euro. Der heißeste Strand Tip in unserem City Guide Rio de Janeiro!

 

                                                                       Ilha Grande

 

Ilha Grande ist eine der größten und gleichzeitig schönsten Inseln vor der brasilianischen Küste und liegt ca. zwei Busstunden südlich von Rio de Janeiro. Die ursprüngliche Insel ist vor allem bekannt durch ihre natürliche Schönheit - es gibt keine Autos, und demnach auch keine befestigten Straßen auf der Insel! Ein malerisches und charmantes kleines Dörfchen gilt als Ausgangspunkt für zahlreiche Aktivitäten. Sowohl Erholung, als auch Erlebnis werden hier ganz gross geschrieben. Auf der Insel leben heute über die 106 Strände und Buchten verteilt nur knapp 8000 Menschen, Fischer zumeist, die ihre Hütten mit dem Boot ansteuern.  Zwei Dutzend Dschungelpfade (alle Schwierigkeitsgrade, 1-8 Stunden Trekking) schlängeln sich durch die bergige Insel an unberührte Strände. Wer will, kann auch ein wenig Nightlife genießen: im Hafen Vila Abraão, durch den jeder kommt, und wo die meisten Pousadas und Hotels liegen. Dort bucht kann man auch Tauchkurse, Schonertouren und Dschungeltrips buchen. Die Ilha Grande wird täglich aus Angra dos Reis (10 Uhr) und Mangaratiba (17.15 Uhr) angesteuert, die Fahrt mit der Fähre (2 Euro) dauert ca. 90 Minuten. Gruppen von mehr als 10 Personen können am Hafen auch ein Wassertaxi buchen (pro Person ca. 10 Euro). Zurück geht es am gleichen Tag gegen 13 bzw. 15 Uhr. Man sollte einen Aufenthalt von mindestens drei Tagen einkalkulieren.

 

Floresta da Tijuca                                      

 

Rio besitzt den größten Stadtpark der Welt, den Tijuca-Nationalpark. Auf 3.200 ha shen sie: Wasserfälle, Granitberge, üppig wuchernder Regenwald - der Inbegriff all dessen, was Europäer unter tropischer Vegetation verstehen. Hunderte von Arten, die nur in der Mata Atlântica vorkommen. Auf 500 m Höhe ist es zudem einige Grade kühler als an der Küste. Der Park ist gut mit Wanderwegen erschlossen. Der Tijucawald liegt im Herzen der Stadt, wenige Minuten von der Mehrzahl der bekannten Stadtteile entfernt. Historische Plätze wie Cascantinha, die Mayrink-Kapelle, der Aussichtspunkt Excelsior, Barracão, die Grotte Paulo e Virgínia, der Feensee und der Mühlteich der Einsamkeit sind am Wochenende beliebte Familien-Ausflugsziele. Geöffnet: Täglich. 6-21 Uhr, Eingang und Verwaltung: P. Antônio Vizeu (Alto da Boa Vista), Tel. 021/ 22 748648.

 

 

                                               Armação de Búzios

 

"Armação dos Búzios" im Bundesland Rio de Janeiro in Brasilien wurde 1997 als vormaliger Ortsteil der Stadt Cabo Frio eine eigenständige Gemeinde mit einer Fläche von 89 Km². Seit Brigitte Bardot den Strand entdeckt hat, tummelt sich hier der Jetset. Schicke Restaurants und Boutiquen, es ist alles da, was Saint Tropez so bietet - plus tropical life, einmalig schöne Strände und Sonnenscheingarantie das ganze Jahr hindurch - selbst wenn das Wetter in Rio schlecht ist. 180 km östlich. Búzios besitzt mehr als 20 Strände: Tucuns, Geribá, Ferradurinha, Ferradura, Lagoinha, Foca, Forno, Olho de Boi, Brava, João Fernandinho, João Fernandes, Azedinha, Azeda, Ossos, Armação, Canto, Amores, Tartaruga, Manguinhos, Rasa. Einen Überblick bekommen sie hier.




  
Tipps von Sergio


Mein Tipp lautet Ilha Grande und/oder Ilha de Paquetá. Traumhafte Strände, z.T. unberührte Natur und nettes internationales Publikum. Ein Muss wenn ihr länger als eine Woche in Rio de Janeiro bleibt.





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